Der Fährtenhund

Eine der anspruchsvollsten Prüfungsarten stellt die Fährtenhundprüfung dar. Der Hund lernt dabei, eine durch den Hundeführer oder einer anderen Person gelegten Fährte abzusuchen, abgelegte Gegenstände zu verweisen und der Fährte bis zum Ende aufmerksam zu folgen.

Bei der Fährtenprüfung gibt es drei Prüfungsstufen: FH1, FH2 und FH3. Ab dem 01. Januar 2019 ändern sich die Bezeichnungen in IFH-V, IFH-1, IFH-2 und IGP-FH.

Im Vorgang an die Prüfung wird zwischen Prüfungsleitung und Prüfungsrichter eine an die entsprechende Ackerfläche angepasste Fährte erarbeitet. Die Reihenfolge in der die Teilnehmer starten, wird durch Losentscheid festgelegt.

Der Hundeführer hat vor dem legen der Fährte dem Leistungsrichter die Gegenstände zu zeigen, die der Hund auf der Fährte verweisen muss. Die Gegenstände werden mindestens 30 Minuten durch den Hundeführer getragen. Innerhalb der Fährte muss der Hundeführer unterschiedliche Gegenstände wie z.B. Leder, Textilien oder Holz verwenden.

Auch sogenannte „Verleitungen“, also Verletzungen durch Betreten der eigentliche Fährte müssen vom Hund ignoriert werden.

Allgemeine Bestimmungen (Auszug aus Prüfungsordnung – 01.01.2019)