Der Schutzhund

Die Schutzhundausbildung ist heute eher eine rein sportliche Disziplin. Der Hundeführer und sein Hund müssen während der Prüfung zum Schutzhund mehrere Teilprüfungen durchlaufen. Ein wichtiger Faktor für eine gute Arbeit als Schutzhund ist der natürliche Beutetrieb des Hundes.

1. Prüfung – Fährtenarbeit
Der Fährtenhund

2. Prüfung – Unterordnung
Bei der Unterordnung muss das Mensch-Hund-Team beweisen, dass der Hund weiterhin über ein hohes Konzentrationsvermögen sowie Intelligenz und Bindung zum Hundeführer besitzt. Abgefragt werden Sitz- und Platzkommandos mit herankommen, dem Apportieren von Gegenständen sowie das „Voraus-Senden“ des Hundes in Kombination mit Ablegen in der Ferne. Des Weiteren wird vom Hund das Ablegen und Ablenkung (ähnlich wie bei der BH) gefordert.

3. Prüfung – Schutzdienst
Im Sport geht es vor allem darum, den geführten Hund zu einem auch in Extremsituationen gehorsamen Begleiter zu trainieren. Heute werden die Tiere immer mehr  über Motivation und Spiel ohne wesentlichen Druck ausgebildet. Der Hund im Sport lernt nicht einen Menschen zu beißen, er erbeutet vielmehr den Schutzärmel. Zum Prüfungsinhalt gehört das Ablaufen der Verstecke, das verbellen des Scheintäters, das unterbinden eines Fluchtversuchs sowie abwehren eines „Angriffs“ auf den Hund.